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das ende

Die Angst vor dem Fallen?
Die Angst vor dem Aufprall?
Das große, schwarze Loch meiner Träume.
Kein Ende.
Das Alleinsein.
Niemand da, nichts zu verlieren.
Die Sucht, das Loch in mir zu füllen,doch es wird größer.
Immer das selbe Zimmer, die selbe Hölle.
Selbe Maske, aus Selbstbewusstsein, Schminke- der Schutz für das Innere.
Angst davor das mich jemand wirklich kennt.
Viele schöne Stunden in meinem Leben, doch der Wahnsinn holte mich ein, das Dunkel verschluckte mich.....

23.2.08 19:59, kommentieren

Du hast mir die Flügel gebrochen- mich entehrt.
Was ist schon ein Engel ohne Flügel?
Jetzt bin ich sterblich. Angreifbar. Verletzlich.
Ich rufe um Hilfe, doch wer soll mich hören? -ohne Stimme.
Ich winke, um Blicke auf mich zu ziehen, doch wer soll mich sehen?- ohne Arme.
Ich will fliegen, einfach abheben, weg von hier, doch meine Flügel sind gebrochen.
Ich bin dir ausgeliefert. Machtlos. Schwach.
Jederzeit kannst du kommen und den Rest von mir töten, doch du tust es nicht, du lässt mich brennen in der Hölle des Lebens und der Sterblichkeit...

1 Kommentar 23.2.08 20:00, kommentieren

Mein Leben bog um die Ecke, doch hinter der Ecke war nichts.
Die Welt schien dort aufzuhören.
Es geht über unsere Vorstellungskraft, dieses Nichts.
Es mag einem erscheinen wie ein Abgrund, dessen Boden man genauso wenig sieht wie oben, das Ende des Universums.
Erschrocken versuchte mein Leben zurück zu kriechen, doch die Welt schien ein nasser, glitschiger Stein geworden zu sein. Wie sehr es auch versuchte zurück zu gelangen, es rutschte ab, meines Lebens Nägel fanden keinen Halt an der runden, steinernen Welt.
Es rutschte ab und fiel. Fiel in das Nichts, die unergründliche Tiefe der Leere...

1 Kommentar 23.2.08 20:18, kommentieren

GefühleVorbei. Aus.
Erleichterung. Enttäuschung!?
Freude? Wiedergewonnene Freiheit.
Neue Narbe?
Neuer Anfang!- ohne Narben!
Lachendes Gesicht im Spiegel-- für euch.
Tränen in der Nacht, auf dem Kissen- kein Spiegel, kein Zeuge. Allein.
Alle kennen mich mit einem Lächeln im Gesicht, doch wer sieht meine Tränen?
Wer hört meine stummen Schreie?
Wer spürt meine Angst?
Wer wittert den bittersüßen Duft des Blutes, das in der Verzweiflung floss?
NIEMAND!
Ich stehe morgens auf, sehe in den Spiegel, spreche die die Formel, magische Worte und gehe schließlich aus dem Haus-- mit einem Lächeln im Gesicht...

1 Kommentar 23.2.08 21:00, kommentieren

dich!
Wieso musste ich mich verlieben? Ich wusste doch genau, dass es nicht gut gehen würde. Ich wusste das es eine neue Narbe geben würde, doch das hielt mich nicht ab. Wie schon so oft dachte ich mit meinem vom Schmerz gezeichneten Herzen.
Jetzt sitze ich hier und meine Tränen brennen auf meiner Haut. Niemand ist da der mir sie trocknen könnte. Das Gute schafft es nicht mehr das Böse zu übertreffen. Enttäuschung breitet sich aus.
Wieder hat es mich getroffen. Wieder, wieder und wieder.
Kann ich der Schlinge die mir um den Hals gelegt wird noch entkommen?
Kannst du es noch?

1 Kommentar 23.2.08 21:02, kommentieren

Finsternis-- um mich, in mir. Auch wenn die Sonne scheint, alles was ich sehe liegt versteckt in der Dunkelheit. Schwarze Schleier verdecken die Sicht aus meinem inneren Auge.
Dunkle Messer aus Worten, Blicken, Gesten durchbohren meine Seele und lassen sie bluten.

Ich sehe in den Spiegel und erblicke ein hübsches Gesicht, einen schönen Menschen. Wie kann es das selbe Mädchen sein, wie das Geschöpf das innen, im Herzen so unendlich hässlich ist?
Wie kann es sein, das man meine inneren Verletzungen außen nicht sehen kann?
Wie kann es sein, das meine Tränen, die so bitter sind wie Gift, keine Narben brennen?
Wie kann es sein, dass meine Seele ausgeblutet ist, daliegt wie ein verbrannter Ast, schwarz und verdorrt und ich noch lebe?

1 Kommentar 23.2.08 21:03, kommentieren

Ich glaube an dich. Geh nicht fort von mir, du weißt wie sehr ich dich brauche! Du weißt auch, dass du mir das Leben gerettet hast.
Immer sagst du, du liebst mich, doch meinst du es noch genauso ernst wie am Anfang?
Bin ich für dich nur eine von vielen, bei der es endlich geklappt hat?
Willst du mit mir nur Erfahrungen sammeln?
Bitte tu mir die Wahrheit nicht an, wenn du weißt, dass ich sie nicht verkrafte!
Kannst du mir die Worte nicht  von meinen stummen Lippen ablesen? Du kannst dir doch

1 Kommentar 23.2.08 21:06, kommentieren